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Glaubensfrage

Verfasst: Di 26. Jan 2010, 16:05
von Hungermann
Glaubt Ihr an einen Gott? Lebt ihr nach einer Religion? Oder findet ihr nicht, dass es sowas wie einen Gott gibt?

Für mich ist der Glaube an eine Religion und/oder Gott einfach lächerlich. Aber, dass ist nur meine Meinung und will ich niemandem zu nahe treten.

Verfasst: Di 26. Jan 2010, 16:05
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Re: Glaubensfrage

Verfasst: Do 28. Jan 2010, 23:37
von klyde
Gott ist für die Menschen, als eine Art Trost da und ich denke jeder kann für sich entscheiden, ob es eine höhere Macht gibt. Gott kann man nicht sehen, nicht fühlen allgemein nicht mit den Sinnen wahrnehmen.

Es gibt 2 Möglichkeiten: 1) man glaubt an Gott 2) man glaubt nicht an ihn. Doch ist eine Möglichkeit besser als die andere? An Gott zu glauben kostet nichts (außer den Kirchensteuern, aber wenn man ehrlich mit Gott leben will, sind diese Kosten egal bzw. ist eine Mitgliedschaft in der Kirche sinnlos). Einige agumentieren, dass man bei Möglichkeit 1 besser bedient ist, da es zwar keinen Unterschied zu 2 macht, wenn es keinen Gott gibt, aber wenn Gott existieren würde, wäre ein ewiges Leben für die Seele möglich. Beim 2 wäre man ein Ketzer.

Um auf den Punkt Trost zurückzukommen, ist es eigentlich von jeder einzelnen Person abhängig, wie man Trost bekommt. Entweder durch Gott oder durch andere Sachen, wie ein exzessives Leben. :D

Ich hoffe mal, dass das hier ein Denkanstoß war und dass klar wird, dass es keine "richtige" Seite gibt. Wie kann man bitte etwas Rationales mit etwas Irrationalem erklären und umgekehrt?

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 11:50
von Hungermann
klyde hat geschrieben:Gott ist für die Menschen, als eine Art Trost da und ich denke jeder kann für sich entscheiden, ob es eine höhere Macht gibt. Gott kann man nicht sehen, nicht fühlen allgemein nicht mit den Sinnen wahrnehmen.


Warum glaubt man denn trotzdem an Etwas, dass man weder fühlen, sehen oder mit den Sinnen wahrnehmen kann? Wenn ich die Wahl hätte, zwischen 2Gläsern, wo eins verdeckt ist, und in dem anderen Cola, da nehm ich das Glas mit Cola. Okay, ich glaub der Vergleich kommt nicht so gut an, wie ich es grade meine.

klyde hat geschrieben:Es gibt 2 Möglichkeiten: 1) man glaubt an Gott 2) man glaubt nicht an ihn. Doch ist eine Möglichkeit besser als die andere? An Gott zu glauben kostet nichts (außer den Kirchensteuern, aber wenn man ehrlich mit Gott leben will, sind diese Kosten egal bzw. ist eine Mitgliedschaft in der Kirche sinnlos). Einige agumentieren, dass man bei Möglichkeit 1 besser bedient ist, da es zwar keinen Unterschied zu 2 macht, wenn es keinen Gott gibt, aber wenn Gott existieren würde, wäre ein ewiges Leben für die Seele möglich. Beim 2 wäre man ein Ketzer.


Möglichkeit 1 ist einfach logisch. Deswegen meiner Meinung nach auch besser.

klyde hat geschrieben:Ich hoffe mal, dass das hier ein Denkanstoß war und dass klar wird, dass es keine "richtige" Seite gibt. Wie kann man bitte etwas Rationales mit etwas Irrationalem erklären und umgekehrt?


Etwas irrationales ist immer Quatsch, oder lässt sich im Nachhinein erklären.

Und so gut kann Religion nicht sein. Tötet mehr Menschen als es Leuten hilft.

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 12:14
von klyde
Warum glaubt man denn trotzdem an Etwas, dass man weder fühlen, sehen oder mit den Sinnen wahrnehmen kann? Wenn ich die Wahl hätte, zwischen 2Gläsern, wo eins verdeckt ist, und in dem anderen Cola, da nehm ich das Glas mit Cola. Okay, ich glaub der Vergleich kommt nicht so gut an, wie ich es grade meine.


Die Emotionen, die uns zu unseren Taten bewegen, haben nie mit iwelchen Sinnen zu tun. Und trotzdem sind sie da und geben uns die Kraft unseren Weg zu gehen. Kann mir keinen Menschen vorstellen, der durch materialistische Sachen glücklich wird, bzw. an sie glaubt.

Möglichkeit 1 ist einfach logisch. Deswegen meiner Meinung nach auch besser.

[...]

Etwas irrationales ist immer Quatsch, oder lässt sich im Nachhinein erklären.


Zitat: "Was bei uns Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich."

Wer sagt überhaupt, dass Gott sich an die menschlichen Logikregeln hält? Er hat uns geschaffen, uns unsere eigene kleine Welt geschenkt, welche im Vergleich zu seiner Welt eher kleiner ausfällt. Wir können zwar behaupten, dass wir Geschöpfe Gottes sind, aber nie, dass wir mit ihm auf einer Stufe stehen.

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 12:33
von Hungermann
Wenn es einen Gott gäbe, warum sollte er Menschen erschaffen, und uns das Leben schenken? Was hat er davon? Unterhaltung? Wäre dann aber ein ziemlich zynischer Gott. Immerhin hat er laut der Bibel mehr Menschen den Tod gebracht, als Satan.

"If you could reason with religious people, there would be no religious people."

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 12:39
von klyde
Hungermann hat geschrieben:Wenn es einen Gott gäbe, warum sollte er Menschen erschaffen, und uns das Leben schenken? Was hat er davon? Unterhaltung? Wäre dann aber ein ziemlich zynischer Gott. Immerhin hat er laut der Bibel mehr Menschen den Tod gebracht, als Satan.

"If you could reason with religious people, there would be no religious people."


Das driftet ein bisschen in Richtung Sinn des Lebens ab, im religiösen Sinne. Man kann diese Frage nicht beantworten, weil die Wege des Herren unergründbar sind. Ich meine erwartest du jetzt echt ne Antwort? "Weil er drauf Lust hat?"

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 12:44
von Hungermann
Man kann es nicht erklären. Also ist es meiner Meinung nach Unsinn.

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 12:55
von klyde
Erkläre Liebe. Und dann sag mir, ob es Unsinn ist.

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 13:02
von Hungermann
Liebe wird durch unsere Hormone gesteuert, und durch psyche. Sinnvoll ist es nicht immer, aber man kann es erklären.

Re: Glaubensfrage

Verfasst: Fr 29. Jan 2010, 13:48
von klyde
Findest du nicht auch, dass man Gott durch die Psyche erklären kann? Wie kann man etwas Rationales erklären, wenn es selbst uns die Möglichkeit gibt irrationales zu vollbringen, wie zb. Psyche oder komplexes Denken. Ich sehe es nicht, also gibt es es nicht?

Nur weil man etwas nicht erklären kann, bedeutet das nicht, dass es Unsinn ist. "Das was wir wissen ist ein Tropfen, aber dass was wir nicht wissen ist ein Ozean." Es gibt viele Sachen, die unerklärlich sind.